Home
Aktuelle Termine
Wir über uns
CSD
Hier tanzt Frau
Patenkind
Presse
Warum lesbisch?
Mitfrau werden
Kontakt (Formular)
Interessante Links

 

Pünktlich zum Weltfrauentag 2015 hat der Bundestag die Quote für Frauen in den Aufsichtsräten der 100 größten börsen-notierten Unternehmen beschlossen.

Die Frauenministerin spricht von einem historischen Tag für Frauen auf dem Weg zur Gleichberechtigung.

Grüne und Linke stimmten gegen das Gesetz. Sie fordern 40 bzw. 50 % Frauenanteil.

In den Mittelständischen Unternehmen sollen die Quoten eigenverantwortlich festgelegt werden. Frau darf gespannt sein, wie diese Vorgabe umgesetzt wird, hat doch der Vorsitzende der deutschen Wirtschaft die Frauenquote als kontraproduktiv bezeichnet.

 

 -------------------------------------------------------------------------

 

 

Anlässlich des Tages gegen Homophobie veröffentlichte das "Main-Echo" einen Artikel über das "Lilafon" in Würzburg. Sehr interessant, es wird hier über eine neue Hilfestelle in Unterfranken berichtet.

Aus presserechtlichen Gründen dürfen wir den Artikel hier nicht einbinden.

Wer den Beitrag lesen möchte, wende sich bitte an leia-ev@gmx.de - wir senden euch dann einen Abdruck zu.

Nachdem es aber schon viel länger in Aschaffenburg Beratungs-, bzw. Anlaufstellen gibt, haben wir einen Leserbrief geschrieben, der am 28.05.2014 abgedruckt wurde.

Hier der Wortlaut unseres Leserbriefes, den wir an das Main-Echo geschickt haben:

 

Leserbrief zu

„Coming Out fängt innerlich an“

vom 16.05.2014

 

Wir sind sehr froh, dass das Main-Echo den Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai zum Anlass genommen hat um über das Lilafon in Würzburg zu berichten. Neben dieser recht jungen Einrichtung in Unterfranken gibt es auch in Aschaffenburg Anlaufstellen für frauenliebende Frauen. Hervorgegangen aus der Frauenbewegung der 80er Jahre ist Sefra, das Selbsthilfe- und Beratungszentrum für Frauen. Neben den ganz „normalen“ finden auch lesbische Frauen hier im Bedarfsfall professionelle Unterstützung.

Darüber hinaus besteht seit den Frauenbewegungstagen der Verein Lesben in Aschaffenburg – LeiA e.V. LeiA ist offen für alle Frauen, unterhält eine Homepage, Kontaktadresse und –telefon. Frau kann sich im Bedarfsfall hierhin vertrauensvoll wenden und Hilfestellung finden. Bei regelmäßigen offenen Terminen treffen sich die unterschiedlichsten Frauen zum Austausch. Gespräche über die einzelnen Lebenssituationen und –erfahrungen geben ihnen das Gefühl, nicht alleine mit ihren Problemen zu sein. Gemeinsamkeit trägt zur Stärkung, auch mittels sportlicher, kultureller und geselliger Aktivitäten, bei. Mit den Vereinsmitteln unterstützt LeiA Frauenhilfsorganisationen in der Region, aber auch bundes- und weltweit.

Auf Initiative von Rainbows, der schwullesbischen Jugendinitiative Aschaffenburg, findet am Untermain am 21. Juni 2014 der 1. Christopher-Street-Day unter dem Motto „Aschaffenburg l(i)ebt bunt?!“ statt. Ein weiterer wichtiger Beitrag gegen Homophobie.

Kontaktadressen:

www.sefra.de

www.leia-ev.de

www.rainbows-ab.de

 

Für LeiA

1.       Vorsitzende

Prof. Dr. Susan Rastetter-Gies

 

 

 

 --------------------------------------------------------------------------

 

 Coming Out

 

 

Das Thema Coming Out ist zur Zeit besonders für schwule Männer DAS Thema.

Thomas Hitzelsberger hat als Fußball-Profi endlich einen ungeheueren Mut und Flagge gezeigt und sich geoutet.

Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Interview mit dem Bundesinnenminister, der sinngemäß bemerkte, dass im Frauenfußball Homosexualität längst kein Thema sei. 

Ergo: Frauen sind den Männern in diesem Punkt um Längen voraus!

Bedenklich allerdings ist, was der ehemalige Bundesaußenminister Guido Westerwelle im Stern-Inteview in diesem Zusammenhang zu sagen hatte.

Auf die Frage, ob es Herrn Westerwelle überrascht habe, dass das Coming-out von Herrn Hitzelsberger derart hohe Wellen geschlagen habe, antwortete er:

"Ganz und gar nicht. Es war doch Klar, dass es eine große Aufregung gibt, wenn sich zum ersten Mal ein so angesehener Profifußballer öffentlich zu seiner sexuellen Neigung äußert. Wirklich weitergekommen ist unsere Gesellschaft erst, wenn es weder solche Coming-out-Interviews noch eine so aufgewühlte Debatte im Anschluss daran geben muss."

Nachfrage Interviewer:

Soweit sind wir aber noch nicht.

Westerwelle:  

"Da fehlen noch Kilometer. Ich habe mit Aufmerksamkeit die sensible Einlassung des Regierungssprechers verfolgt. Aber das sind ja zunächst mal nur Worte. Mir wäre es lieber, wenn das, was in unserer Regierungszeit so gut vorangekommen ist, jetzt auch vollendet würde, nämlich die völlige rechtliche Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Lebensparnerschaften mit der Ehe. Und reden wir bitte auch mehr über Millionen lesbische Frauen, deren Schwierigkeiten noch viel zu wenig beachtet werden. Denn sie haben eine doppelten Emanzipationskampf zu kämpfen: als Frau und als Frau, die gleichgeschlechtlich lebt."

Quelle: STERN Nr. 4/2014

 

 

 

 

 

 

 

e-Mail: